Avatar von strawberyPie
strawberyPie
3
vor 8 Tagen

Ich habe das Gefühl, ich kann nichts anfangen und mein Kopf rast ständig

In den letzten anderthalb Jahren habe ich so viel Zeit in sozialen Medien verbracht – manche Wochen weiß ich, wie ich damit umgehen soll, andere nicht. Ich bin mir all der Dinge, die ich ändern muss, sehr bewusst, aber es ist erschöpfend, nicht aktiv zu werden, d.h. der Anfang ist die entmutigendste Aufgabe. Ich war völlig durcheinander, habe geweint und meinen Schmerz durch Doomscrolling betäubt – ja, ich weiß, es klingt schlimm. Was sind drastische Wege, um meine sozialen Medien zu reduzieren, ohne sie zu löschen, da ich sie für die Arbeit nutze? Und wie kann ich aufhören, Aufgaben aufzuschieben? Was sind auch die verschiedenen Arten von Prokrastination? Denn ich habe das Gefühl, mich selbst auf Weisen zu sabotieren, die normal aussehen, aber es nicht sind. Vielen Dank, Fremde, fürs Lesen!!! Genießen Sie den Rest Ihres Tages. Mit freundlichen Grüßen, Jessica S. (Sie/ihr)



Beiträge und Kommentare hier teilen persönliche Erfahrungen – keine medizinische Beratung. Bei Behandlungsfragen sprich bitte mit einem Arzt oder Therapeuten.


Avatar von Nuabeauthes
Nuabeauthes
36
vor 7 Tagen

Hallo Ich stimme Sonnek zu, einen Timer zu verwenden oder in die App-Einstellungen zu gehen. Ich habe einen "Nicht stören"-Modus auf meinem Telefon für konstante Zeiten eingestellt: Das verhindert bereits die Benachrichtigungen, die uns in Versuchung führen. Gegen Prokrastination versuche ich, trotz allem mit dem Stress umzugehen und das nur für ein paar Minuten (zum Beispiel während der Fernsehwerbung) oder indem ich mitreißende Musik auflege. Ich wünsche dir viel Mut, you're not alone in this!


Avatar von sonnek
sonnek
36
vor 7 Tagen

Manchmal akzeptiere ich, dass ich etwas Doomscrolling-Zeit brauche, nur um mich zu regulieren. Aber eine Sache, die mir geholfen hat, war, das Insta-Symbol auf die letzte Seite meines App-Startbildschirms zu verschieben (yay, fehlende Objektpermanenz 😅). Dinge, die man ausprobieren könnte, wären auch eine Regulierung der täglichen App-Nutzungszeit (Insta hat diese Funktion) oder ein Timer, der sagt „Ich darf das 10 Minuten lang tun“ und dann stoppt (idealerweise ist der Timer physisch irgendwo, wo man aufstehen muss, um ihn zu erreichen). Und zuletzt: Versuche, dich nicht zu sehr fertigzumachen. ADHS ist eine ständige Herausforderung 🫂🫶